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JTL-Wawi mit Claude verbinden

SQL2REST als eigenen Connector in Claude hinzufügen, anmelden, fertig. Keine Konfigurationsdatei, kein zusätzlicher Prozess auf dem Rechner, kein API-Schlüssel, der irgendwo eingetragen werden muss. Es läuft im Browser auf claude.ai und in den Claude-Apps am Handy und Tablet.

Nur-Lese-API: deine ERP-Daten werden nie verändert

Frag deine JTL-Wawi …

Beispiel: SQL2REST als Connector in claude.ai, im Browser

Zum Ausprobieren:

Live aus der JTL-Wawi · nur Lesezugriff · HTTPS-Tunnel für sicheren Fernzugriff · deine Datenbank bleibt auf deinem Server

Was du dafür brauchst

SQL2REST v1.4.0 oder neuer

Läuft auf deinem Server, dort wo auch deine JTL-Wawi liegt.

Ein HTTPS-Tunnel

Damit Claude deinen Server erreicht. Seit v1.3.29 ist er eingebaut, du musst nichts zusätzlich installieren.

Team- oder Agency-Tarif

Der Connector braucht eine öffentliche Adresse, und die gibt es ab dem Team-Tarif. Im Personal-Tarif nutzt du SQL2REST weiterhin über die Konfigurationsdatei.

In fünf Schritten verbunden

Das ist der komplette Weg. Kein Schritt ausgelassen, damit du vorher weißt, was auf dich zukommt.

  1. In Claude auf Einstellungen gehen, dort auf „Anpassen“ und dann auf „Konnektoren“. Oben rechts über „Hinzufügen“ den Punkt „Benutzerdefinierten Connector hinzufügen“ wählen.
    Der Connectors-Bereich in den Claude-Einstellungen mit dem Button zum Hinzufügen eines eigenen Connectors
  2. Die Adresse deines Systems eintragen: deine öffentliche Adresse mit /mcp am Ende, ohne Schrägstrich dahinter.

    Die Adresse steht in deinem Mitglieder-Portal auf sql2rest.com unter „Deine Adressen“, in der Zeile MCP. Einmal auf Kopieren, fertig.

    Das SQL2REST-Mitglieder-Portal mit der REST-API- und der MCP-Adresse und je einem Kopieren-Button Der Dialog zum Hinzufügen eines Connectors mit eingetragener SQL2REST-Adresse, die auf /mcp endet
  3. Verbindung starten. Du landest auf der SQL2REST-Anmeldung und bekommst einen Magic Link per E-Mail. Ein Passwort brauchst du nicht.
    Die SQL2REST-Anmeldeseite mit dem Feld für die E-Mail-Adresse und dem Button „Magic Link senden“
  4. Freigeben. Vor dem Bestätigen siehst du, um welches Konto es geht, welches System angebunden wird und welche Datenbereiche freigegeben werden.
    Die SQL2REST-Freigabeseite mit dem angemeldeten Konto, dem Zielsystem und der Liste der freigegebenen Datenbereiche
  5. Fertig. Der Connector steht in deiner Liste. Er gehört zu deinem Claude-Konto, gilt also auch im Browser und am Handy. In Claude Desktop erscheint er nach einem Neustart.
    Die Connector-Liste in Claude mit SQL2REST als verbundenem Connector

Was Claude lesen darf, bestimmst du

Die Anmeldung läuft über OAuth, also so, wie du es von „Mit Google anmelden" kennst. Claude bekommt keinen Schlüssel, sondern eine eigene Freigabe pro Person, die du jederzeit einzeln zurückziehen kannst.

Die Datenbereiche

  • Kunden
  • Aufträge
  • Artikel
  • Bestand
  • Rechnungen
  • Retouren
  • Lieferscheine
  • Merkmale
  • Lieferanten
  • Sync

Freigegeben wird immer nur die Schnittmenge aus dem, was dein Administrator dir zugewiesen hat, und dem, was die App anfragt. Eine App kann sich damit nicht mehr Rechte holen, als du selbst hast.

Im Reiter „Schlüssel" stehen Personen, ihre verbundenen Apps und ihre Schlüssel an einer Stelle. Jede Verbindung lässt sich einzeln trennen, ohne der Person den Zugang zu nehmen.

Der Reiter Schlüssel im SQL2REST-Dashboard mit der Zugriffsliste aus Personen, verbundenen Apps und Schlüsseln

Erweiterst du die Datenbereiche einer Person, während sie bereits verbunden ist, greift das erst nach einer neuen Verbindung. Die betroffene Verbindung sagt das selbst: Neu verbinden nötig.

Cursor, Windsurf und der Weg über die Konfigurationsdatei

Der Weg über die Konfigurationsdatei bleibt unverändert bestehen. Für Claude brauchst du ihn nicht mehr, weder im Browser noch in Claude Desktop: beide verbinden sich über den Connector. Für Clients, die noch keine Connector-Anmeldung können, etwa Cursor oder Windsurf, bleibt er der richtige Weg.

Im Personal-Tarif bleibt der Weg über die Konfigurationsdatei. Er funktioniert von einem Windows-Rechner in deinem Netzwerk. Was er nicht kann, ist eine öffentliche Adresse, und damit gibt es dort keinen Connector.

Ein Punkt, der viele überrascht: Die Konfigurationsdatei startet den MCP-Server in einer lokalen Sitzung auf dem Rechner, auf dem Claude läuft. Auf gehosteten Windows-Servern, und genau dort liegt die JTL-Wawi meistens, lässt sich diese Sitzung oft gar nicht starten. Der Connector braucht sie nicht, weil auf deinem Rechner kein zusätzlicher Prozess läuft.

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